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Esbjerg Wasserturm

 

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Der Wasserturm wurde in den Jahren 1896-1897 gebaut. Er steht auf einem Grabhügel aus der Bronzezeit, oben auf dem Steilufer, genau gegenüber dem neuen Hafen. Der Turm wurde sehr schnell zum Wahrzeichen der Stadt, weil er auf Esbjergs markanter Höhe, der Bavnehøj, draußen zum Meer hin liegt.
Architekt war C.H. Clausen (1866-1941), der sich deutlich durch eine Zeichnung aus Deutschland inspirieren lassen hatte: Hans Nassaus Turm in Nürnberg, von welchem er viele architektonische Werke kante.

Zwischen 1894-1895 hatten die 9.000 Einwohner immer noch kein Wasserwerk. Die Wasserversorgung wurde damals noch mit Hilfe von Brunnen und auf die Stadt verteilte Wasserposten geregelt. Daher war es dringend notwendig, eine bessere Lösung zu finden, alleine schon deswegen, weil die Bevölkerungszahl drastisch zunahm. Nach mehreren vergeblichen Bohrungen stieß man endlich auf brauchbares Wasser im Vognsbøl-Park.
1897 war der Verbrauch pro Einwohner 31 Liter/Tag. Schon im nächsten Jahr stieg der Verbrauch auf 51 Liter/Tag. Um eine Vergleichsmöglichkeit zu haben, der Wasserverbrauch für 1995 lag bei ca. 145 Liter/Tag.

Obwohl man im Jahre 1894 nach einer Bürgerversammlung die Anlage des gewünschten Gaswerkes verschob (wahrscheinlich eine Preisfrage), wurde es 895 als vernünftig angesehen, Wasser- und Gasrohre gleichzeitig zu verlegen. Im Dezember 1895 kam der Gemeinderat überein, sowohl ein Gas-, als auch ein Wasserwerk zu bauen.

Der Wasserturm hatte leider nur ein Fassungsvermögen von 131 Kubikmeter. Der Jahresverbrauch lag allerdings 1897 schon bei etwa 130.000 Kubikmeter und er stieg um 400% im Laufe der nächsten 7 Jahre. Deshalb wurde 1904 ein „großer“ Wasserturm mit einem Fassungsvermögen von 525 Kubikmeter am Nygårdsvej erbaut. Der Turm im Stadtpark war also schon von vornherein zu klein. Aber wer hätte vorhersehen können, dass die Bevölkerungszahl von 9.280 im Jahre 1895 auf 14.022 im Jahre 1902 ansteigen würde. Später wurde dass Wasser direkt zu den Verbrauchern gepumpt und der Wasserüberschluss kam in die 2 Behälter.

Der extreme Bevölkerungszuwachs kam für den Gemeinderat so unerwartet, dass in den nächsten 5 Jahren von 1894-1899 folgende Neubauten unumgänglich waren: 1 Gaswerk, 1 Wasserwerk, 3 neue Schulen, 1 Leichenkapelle, 1 Friedhof, 1 Feuerwehrwache, 1 Abwasserleitung, sowie das Pflastern und Asphaltieren der Straßen. Alles in allem kostete es fast 1 Million Kronen. Diese enorme Erneuerungen und diese Ausgaben zeigen, dass der Gemeinderat es für notwendig befand, der Stadt Esbjerg eine neue Infrastruktur zu geben.

 

Esbjerg Vandtårn

Esbjerg Vandtårn
Havnegade 22
6700 Esbjerg 

Tlf. 76 16 39 39
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